Optimierung des Übergangs vom Gymnasium an die Universität

Anhang: 4. Massnahmen durch Lehrpersonen der Gymnasien

Die Lehrpersonen tragen auf verschiedenen Ebenen zur Optimierung des Übergangs vom Gymnasium zur Hochschule bei, indem sie die Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Hochschule vorbereiten, Kontakte zur Hochschule knüpfen und bewahren und gemeinsame Projekte mit der Hochschule durchführen, so z.B.

  • im Rahmen des normalen Unterrichts
    • permanente Vermittlung von Fachwissen, welches für die allgemeine Studierfähigkeit notwendig ist
    • Wissenschaftspropädeutik im Unterricht: Ausrichtung des Fachs auf die Hochschule, besonders im Maturjahr
    • Sichtbarmachen von Kompetenzen für die Hochschule im Unterricht, Üben solcher Kompetenzen (z.B. Vortragstechnik, Lesen und Analysieren von Fachartikeln, Notizen anfertigen, Quellensuche und -bewertung, usw.)
    • Durchführung von Studienwochen zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern von Hochschulen (z.B. Workshop an einer Fachhochschule, Vermessungstechnik, Informatik)
    • Besuch von Ausstellungen (an Hochschulen oder unter Beteiligung der Hochschulen) oder Instituten zusammen mit Schülerinnen und Schülern

  • im Rahmen der Beratung und Betreuung von Schülerinnen und Schülern
    • Betreuung von Arbeiten der Schülerinnen und Schüler (z.B. Maturitätsarbeit), zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule
    • individuelle Beratung für Schülerinnen und Schüler, welche das Unterrichtsfach der Lehrperson (oder damit verwandte Fächer) studieren möchten
    • Ermunterung an die Schülerinnen und Schüler, spezielle Kurse der Hochschule (z.B. im Rahmen von Begabtenförderungsprogrammen, Schnupperangebote) zu besuchen
    • Ermunterung an die Schülerinnen und Schüler, einmal in reguläre Kurse an Hochschulen hineinzusitzen

  • auf der persönlichen Ebene
    • individuelle Kontakte der Lehrperson zu den Hochschulen
    • Tätigkeit der Lehrperson an der Hochschule, z.B. als Dozierende(r), als Fachdidaktiker(in), als Praktikumslehrperson